Am Mittwoch den 13.7 ging es los. Wir trafen uns um 3:30 bei Teichwiesen. Als sich alle von den müden Eltern verabschiedet hatten, ging die zwölfstündige Fahrt los. Als wir, um ungefähr fünf (immer noch morgens), über die dänische Grenze fuhren, gab es großes Gejubel. Die Erste Pause machten wir um kurz vor sechs. So ging es den ganzen Tag weiter, bis wir im 17:00 Uhr Ed, unseren Startort erreichten. Da es der erste Tag war, dauerte das Zeltaufbauen noch ein wenig länger. Abends besprachen wir noch die Kladde und die Teams für den Kochdienst, den Spüldienst und den Dienst, der den Tagesbericht schrieb.

Am nächsten Morgen ging es auf dem Store Le los zur ersten Insel, auf der wir auch schliefen. Ungefähr um 15:00 Uhr kamen wir dort an. Nach dem Abendessen spielten wir noch „Töten“, ein Spiel, bei dem man der gezogenen Person irgendwie einen Gegenstand in die Hand gab, um sie zu „töten“. Und es gab auch Stockbrot. So wie der erste Tag, liefen die meisten Tage ab. Wir fuhren meistens 10-15 Kilometer am Tag. Mittags machten wir Pause und es gab ein halbes Knäckebrotrad mit Käse für alle. Außerdem gab es oft noch Porridge vom Frühstück und Reis vom Abendessen am Tag davor. Nach dem Abendessen gab es oft noch Stockbrot und Marshmallows, die wir über dem Lagerfeuer machen konnten. In den Booten spielten wir Spiele, wie „Wer kommt in die Disco“, „Wer bin ich“, „Wie besiege ich den Drachen“ und „Wer kommt zu König“ oder unterhielten uns. Am Anfang gab es immer ein Boot, dass das Schlauchboot gezogen hat, wo Gepäck drin war, das nicht mehr in die Boote gepasst hat. Am Ende war dann aber der Platz, wo vorher das viele Essen drin war, frei und konnte für Gepäck genutzt werden. So brauchten wir das Schlauchboot nicht mehr. Außerdem gab es in manchen Booten zusätzlich zur Steuerperson noch das sogenannte „Kielschwein“, weil wir mehr Leute waren, als wir Plätzen in den Booten hatten.

Von Nössemark fuhren Steven und Jonathan zurück nach Hamburg. Jonathan kam zwei Tage vor der Abreise zurück, weil er in Hamburg noch eine Klausur schreiben musste. Und am Tag, nachdem Steven und Jonathan gefahren waren, kam Stevens Ersatz Christian. An diesem Tag fuhren wir 20 Kilometer. An einem anderen Tag sind wir auf den Foxen, einen anderen See und ruderten über die Grenze nach Norwegen. Dort aßen wir auch Mittag und konnten baden gehen. Baden konnten wir sehr viel. Zweimal konnten wir sehr gut von einem höheren Felsen ins Wasser springen. Als wir in Lennartsfors durch die dreiteilige Schleuse runter in den Le Lång ruderten, war das auch ein sehr aufregendes Erlebnis. An diesem Tag mussten wir viel rudern, weil es am nächsten Tag die ganze Zeit gewittern sollte und wir nicht rudern konnten. Der Regen-Tag war lustig, weil wir viele Spiele im Zelt gespielt haben. Was aber nicht so lustig war, war das viele Zelte vollgelaufen sind und wir viele sehr nasse Sachen hatten. In den Booten stand das Wasser auch sehr hoch. Am letzten Tag waren wir nochmal auf einem Campingplatz, bevor es am nächsten Tag, Montag den 25.7. dann zurück nach Hamburg ging.

In diesen zwölf Tagen haben wir alle glaube ich viel gelernt, haben neue Freunde gefunden und hatten sehr viel Spaß. Wie sind insgesamt etwa 130 Kilometer gerudert. Diese Wanderfahrt war ein tolles Erlebnis und ich werde sie nie vergessen.

 

Thea Meineke