Los ging es am Sonntag um 06:15 Uhr beim Hamburger Hauptbahnhof. Wir waren 24 Jugendliche, 12 Jungen, 12 Mädchen aus Hamburg und Schleswig-Holstein und gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Mâcon, um das Riemen zu erlernen. Um ca. 21:00 Uhr kamen wir in dem Sportleistungszentrum an und trafen die Franzosen. Dabei wurde bekannt gegeben, wer mit wem in einem Zimmer schläft (2 Franzosen, 1 Deutscher oder 1 Franzose, 2 Deutsche).

Die nächsten Tage verliefen relativ ähnlich. Ab 07:15 Uhr gab es Frühstück und danach fanden auch schon die ersten Riemeneinheiten statt. – Jungen und Mädchen ruderten vorerst getrennt. Nach der ersten Riemeneinheit gab es zwischen 12:00 und 13:00 Uhr Mittagessen und von 13:00 bis 14:00 Uhr eine Ruhepause (Silence Hour). Während der zweiten Einheit wurden außerdem Sprachanimationen veranstaltet, bei denen wir uns mit Franzosen zusammentrafen, gemeinsam Spiele spielten und neue Vokabeln lernten, die auch für das Rudern in den internationalen Booten nützlich waren.

Am Dienstag hatten wir leider nur eine Riemeneinheit, da wir am Nachmittag schwimmen waren, in einem Schwimmbad, das direkt neben der Jugendherberge lag. Am Ende der Schwimmeinheit haben wir ein spannendes und spaßiges Staffelwettschwimmen gemacht.

In der letzten Hälfte der Woche, haben wir uns nicht mehr nur auf das Achter und Vierer Fahren in nationalen Booten konzentriert, sondern sind auch mal in der zweiten Einheit am Tag internationale Mädchen-, Jungs- und Mixedachter gefahren.

Natürlich ging es in den Achtern am Ende auch um die Geschwindigkeit, da wir uns ja auf Rennen vorbereiten mussten. Doch das war manchmal gar nicht so einfach, da das Wetter sehr wechselhaft war und es von Sonne und keiner Welle, zu Regen und ziemlichem Gegenwind gewechselt hat. Freitag sind wir mit den Mädchenachtern auf der 1000m Distanz gestartet. Hier hat unser deutsches Boot leider gegen die Französinnen verloren. Unser Mixedachter konnte sich erfolgreich durchschlagen und hatte bei diesem Rennen die Nase vorn und ist als erstes über die Ziellinie gefahren. Und der deutsche Jungsachter konnte sich erfolgreich durchschlagen und gegen die Franzosen gewinnen. Nach dem dritten und auch letzten Rennen der 1000m, ging es nun zu den 500m über. Dort hat der deutsche Mädchenachter es leider nicht mehr geschafft und hat knapp mit einem starken Kampf gegen die Franzosinnen verloren. Der Mixedachter der deutschen Mannschaft, hatte bei den 500m leider nicht so viel Erfolg wie bei den 1000m und hat es hier leider nicht geschafft, als erstes die Ziellinie zu überqueren. Und auch bei den 500m konnten sich die Hamburger und Schleswig-Holsteiner Jungs den ersten Platz sichern und haben gegen den Achter der Franzosen gewonnen. Nach einer langen Pause mit Mittagessen und einem kleinen Ausflug zum Einkaufen, ging es an die 500m Rennen der internationalen Achter. Auch hier gab es natürlich deutsche Sieger und Siegerinnen.

Am Abend haben wir noch unsere Koffer gepackt und haben unsere Zimmer ein bisschen aufgeräumt. Am Samstagmorgen gab es dann vorbereitete Lunchpakete von der Jugendherberge, mit denen wir uns dann auf den Weg zum Bahnhof gemacht haben. Es war eine sehr schöne Zeit, an die wir uns noch lange erinnern und jedes Mal dabei ein Lächeln auf dem Gesicht haben werden.

 

Lina, Frida, Clara, Frida